Moderne Lösungen für das Spesenmanagement ermöglichen CFOs einen Echtzeitblick auf Unternehmensausgaben, beschleunigen Freigabeprozesse und reduzieren den administrativen Aufwand für Finanzteams erheblich.
Digitale Finanzprozesse bedeuten heute nicht mehr, Papierbelege zu sammeln oder Daten manuell in Excel einzutragen. Stattdessen verbinden moderne Systeme Mitarbeiterausgaben, Firmenkarten, Buchhaltung und ERP-Systeme zu einem durchgängigen digitalen Prozess.
Am Beispiel von Reisekosten, Bewirtungsbelegen und Mitarbeiterausgaben zeigen wir, wie modernes Spesenmanagement funktioniert, welche Vorteile es bietet und worauf Unternehmen bei der Auswahl einer Lösung achten sollten.
Was ist Spesenmanagement-Software?
Spesenmanagement-Software automatisiert den gesamten Prozess rund um Mitarbeiterausgaben:
- Belegerfassung
- Prüfung
- Genehmigung
- Buchung
- Erstattung
Das Ziel besteht nicht darin, Papierbelege lediglich zu digitalisieren, sondern den gesamten Lebenszyklus von Ausgaben effizienter zu gestalten.
Traditionelles versus digitales Spesenmanagement
Traditioneller Ansatz
- Mitarbeitende sammeln Papierbelege
- Reisekostenabrechnungen werden manuell erstellt
- Genehmigungen erfolgen per E-Mail
- Buchhaltungen übertragen Daten manuell ins ERP-System
- Erstattungen dauern oft mehrere Wochen
Digitales Spesenmanagement
- Belege werden per Smartphone erfasst
- OCR-Technologie liest Daten automatisch aus
- Genehmigungen erfolgen in Echtzeit
- Integration mit DATEV, SAP oder anderen ERP-Systemen
- Vollständige Audit-Trails und schnelle Erstattung
Die versteckten Kosten manueller Prozesse
Zeitverlust durch Belegsammlung
In vielen Finanzabteilungen entfällt der Großteil der Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten:
- Belegsuche
- Rückfragen
- Dateneingabe
- Nachbearbeitung
Dadurch bleibt weniger Zeit für wertschöpfende Aufgaben wie Analyse, Planung oder Kostenoptimierung.
Fehler und Betrugsrisiken
Manuelle Prozesse erhöhen das Risiko von:
- Eingabefehlern
- Doppelabrechnungen
- fehlenden Belegen
- Verstößen gegen interne Richtlinien
Laut ACFE entstehen erhebliche Schäden durch fehlerhafte oder betrügerische Spesenabrechnungen.
Automatisierte Kontrollen reduzieren diese Risiken deutlich.
Langsame Erstattungen beeinträchtigen die Mitarbeiterzufriedenheit
Wenn Mitarbeitende mehrere Wochen auf die Erstattung von Reisekosten oder Geschäftsausgaben warten müssen, wirkt sich das negativ auf Motivation und Arbeitgeberzufriedenheit aus.
Digitale Prozesse verkürzen diesen Zeitraum häufig auf wenige Tage.
Vorteile moderner Spesenmanagement-Lösungen
Transparenz über Ausgaben in Echtzeit
CFOs erhalten einen aktuellen Überblick über:
- Abteilungen
- Projekte
- Kostenstellen
- Mitarbeiterausgaben
und das bereits vor dem Monatsabschluss.
Automatische Belegerfassung mit OCR und KI
Mitarbeitende fotografieren ihre Belege direkt nach dem Kauf.
Die Software erkennt automatisch:
- Lieferant
- Betrag
- Mehrwertsteuer
- Datum
- Ausgabenkategorie
Einhaltung von Unternehmensrichtlinien
Das System prüft automatisch:
- Ausgabenlimits
- Freigabestufen
- Kostenstellen
- interne Compliance-Vorgaben
Noch bevor eine Erstattung erfolgt.
Automatisierte Freigabeprozesse
Freigaben laufen anhand definierter Regeln ab.
Manager können Ausgaben direkt in einer mobilen App genehmigen.
Integration mit Buchhaltungs- und ERP-Systemen
Genehmigte Ausgaben werden automatisch an:
- DATEV
- SAP
- Microsoft Dynamics
- Oracle
- Sage
- weitere ERP-Systeme
übertragen.
Doppelte Dateneingaben entfallen vollständig.
Zentrale Funktionen einer Spesenmanagement-Plattform
Mobile Belegerfassung
Belege werden unmittelbar nach dem Kauf digital erfasst.
Auch Offline-Nutzung ist möglich.
Automatische Kategorisierung
KI-gestützte Systeme ordnen Ausgaben automatisch den richtigen:
- Kostenstellen
- Projekten
- Konten
- Kategorien
zu.
Unterstützung mehrerer Währungen
Für international tätige Unternehmen ist die automatische Umrechnung von Fremdwährungen essenziell.
Reporting und Analysen
Ausgaben lassen sich nach:
- Abteilung
- Projekt
- Lieferant
- Kategorie
- Zeitraum
analysieren.
Diese Daten unterstützen Budgetplanung und Kostenkontrolle.
Firmenkreditkarten als Schlüssel zur Automatisierung
Besonders effektiv wird Spesenmanagement, wenn Firmenkreditkarten direkt mit der Software verbunden sind.
Der Prozess läuft dann vollständig digital:
- Mitarbeitende bezahlen mit der Firmenkarte
- Die Transaktion erscheint automatisch im System
- Der Beleg wird fotografiert
- Die Zahlung wird automatisch zugeordnet
- Der Manager genehmigt den Vorgang
- Die Buchung erfolgt automatisch
Dadurch entstehen:
- keine verlorenen Belege
- keine manuellen Zuordnungen
- keine Excel-Listen
Was wflow für das Spesenmanagement bietet
wflow verbindet:
- Rechnungen
- Firmenkarten
- Belege
- Genehmigungsprozesse
auf einer zentralen Plattform.
Direkte Bankintegration
Zahlungen werden automatisch mit Belegen und Rechnungen verknüpft.
Mehr als 50 Integrationen
wflow integriert sich unter anderem mit:
- DATEV
- SAP
- Microsoft Dynamics
- Sage
- weiteren ERP- und Buchhaltungssystemen
KI-basierte Datenerfassung
OCR-Technologie extrahiert Daten automatisch aus:
- Rechnungen
- Quittungen
- Reisekostenbelegen
Mobile App
Mitarbeitende können Belege unmittelbar erfassen – auch ohne Internetverbindung.
Typische Herausforderungen werden gelöst
- Fehlende Belege für den Vorsteuerabzug
- Mangelnde Transparenz über Ausgaben
- Hoher manueller Aufwand
- Verzögerte Monatsabschlüsse
Wie wählt man die richtige Spesenmanagement-Software?
Integration mit bestehenden Systemen
Die Lösung sollte sich nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integrieren.
In Deutschland sind insbesondere DATEV-Integrationen oft ein entscheidendes Auswahlkriterium.
Benutzerfreundlichkeit
Nur eine intuitive Lösung wird von Mitarbeitenden tatsächlich genutzt.
Die mobile App sollte deshalb immer getestet werden.
Flexible Freigabeworkflows
Die Software muss unterschiedliche Organisationsstrukturen und Genehmigungsprozesse abbilden können.
GoBD-Konformität und Compliance
Für deutsche Unternehmen sind folgende Aspekte besonders wichtig:
- GoBD-Konformität
- revisionssichere Archivierung
- DSGVO-Konformität
- Nachvollziehbarkeit aller Prozesse
Best Practices für die Einführung
Bestehende Prozesse analysieren
Wo entstehen Verzögerungen?
Welche Teams verursachen die meisten manuellen Schritte?
Unternehmensrichtlinien definieren
Festlegung von:
- Ausgabenlimits
- Freigaberegeln
- Dokumentationspflichten
Pilotprojekt starten
Beginnen Sie mit einer Abteilung oder einem Team.
Mitarbeitende schulen
Der Erfolg hängt maßgeblich von der Akzeptanz im Unternehmen ab.
Prozesse kontinuierlich optimieren
Nach erfolgreichem Pilotprojekt können weitere Bereiche integriert werden:
- Reisekosten
- Kreditkarten
- Projektkosten
- internationale Teams
Spesenmanagement nach Unternehmensgröße
Kleine Unternehmen
Profitieren vor allem von:
- schneller Einführung
- geringem Administrationsaufwand
- mobilen Prozessen
Mittelständische Unternehmen
Benötigen häufig:
- Kostenstellenmanagement
- ERP-Integration
- Genehmigungsworkflows
Großunternehmen
Profitieren von:
- globalen Richtlinien
- Multi-Currency-Funktionen
- komplexen Freigabestrukturen
- zentraler Kostenkontrolle
Die Zukunft des Spesenmanagements
Die nächste Entwicklungsstufe liegt in:
- KI-gestützter Compliance-Prüfung
- automatischer Zuordnung von Kreditkartentransaktionen
- Predictive Analytics
- automatisierter Kostenoptimierung
Finanzabteilungen werden dadurch immer weniger Zeit für Administration und immer mehr Zeit für strategische Aufgaben aufwenden.
✅ Wichtigste Erkenntnisse
- Moderne Spesenmanagement-Software schafft Transparenz über Unternehmensausgaben in Echtzeit.
- Automatisierung reduziert Fehler, beschleunigt Erstattungen und verbessert die Mitarbeiterzufriedenheit.
- ERP- und DATEV-Integrationen eliminieren doppelte Dateneingaben.
- CFOs erhalten jederzeit aktuelle Einblicke statt erst zum Monatsabschluss.
- GoBD-konforme Prozesse werden zunehmend zum Standard in deutschen Unternehmen.
FAQ
Was ist Spesenmanagement-Software?
Spesenmanagement-Software automatisiert die Erfassung, Genehmigung, Buchung und Erstattung von Mitarbeiterausgaben.
Wie funktioniert automatisiertes Spesenmanagement?
Mitarbeitende fotografieren Belege, die Software extrahiert die Daten automatisch, prüft Richtlinien, leitet Freigaben weiter und überträgt die Daten in die Buchhaltung.
Kann Spesenmanagement-Software mit DATEV integriert werden?
Ja. Moderne Lösungen bieten Integrationen mit DATEV sowie zahlreichen ERP-Systemen.
Welche Vorteile bietet automatisiertes Spesenmanagement?
Unternehmen sparen Zeit, reduzieren Fehler, verbessern Compliance und beschleunigen Erstattungsprozesse.
Wie hoch ist der ROI?
Viele Unternehmen reduzieren den administrativen Aufwand um mehrere Dutzend Stunden pro Monat und verbessern gleichzeitig Transparenz und Prozessqualität.
Bereit, die Kontrolle über Ihre Unternehmensausgaben zu übernehmen?
Moderne Spesenmanagement-Plattformen ermöglichen eine schrittweise Transformation ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts.
CTA: Kostenlose Beratung anfordern
Quellen
- Association of Certified Fraud Examiners (ACFE)
- Deloitte CFO Insights
- World Economic Forum – AI in Finance
- GoBD-Richtlinien
- DATEV Dokumentation
Spesenmanagement: Wie CFOs Unternehmensausgaben digitalisieren und Zeit sparen
.webp)
Damit die Digitalisierung von Finanzprozessen tatsächlich Zeit spart, benötigen Unternehmen mehr als digitale Belege. Moderne Spesenmanagement-Software automatisiert den gesamten Prozess – von der Zahlung über den Beleg bis zur Buchhaltung. Erfahren Sie, welche Funktionen entscheidend sind und wie Unternehmen ihre Ausgabenprozesse erfolgreich digitalisieren.
Moderne Lösungen für das Spesenmanagement ermöglichen CFOs einen Echtzeitblick auf Unternehmensausgaben, beschleunigen Freigabeprozesse und reduzieren den administrativen Aufwand für Finanzteams erheblich.
Digitale Finanzprozesse bedeuten heute nicht mehr, Papierbelege zu sammeln oder Daten manuell in Excel einzutragen. Stattdessen verbinden moderne Systeme Mitarbeiterausgaben, Firmenkarten, Buchhaltung und ERP-Systeme zu einem durchgängigen digitalen Prozess.
Am Beispiel von Reisekosten, Bewirtungsbelegen und Mitarbeiterausgaben zeigen wir, wie modernes Spesenmanagement funktioniert, welche Vorteile es bietet und worauf Unternehmen bei der Auswahl einer Lösung achten sollten.
Was ist Spesenmanagement-Software?
Spesenmanagement-Software automatisiert den gesamten Prozess rund um Mitarbeiterausgaben:
- Belegerfassung
- Prüfung
- Genehmigung
- Buchung
- Erstattung
Das Ziel besteht nicht darin, Papierbelege lediglich zu digitalisieren, sondern den gesamten Lebenszyklus von Ausgaben effizienter zu gestalten.
Traditionelles versus digitales Spesenmanagement
Traditioneller Ansatz
- Mitarbeitende sammeln Papierbelege
- Reisekostenabrechnungen werden manuell erstellt
- Genehmigungen erfolgen per E-Mail
- Buchhaltungen übertragen Daten manuell ins ERP-System
- Erstattungen dauern oft mehrere Wochen
Digitales Spesenmanagement
- Belege werden per Smartphone erfasst
- OCR-Technologie liest Daten automatisch aus
- Genehmigungen erfolgen in Echtzeit
- Integration mit DATEV, SAP oder anderen ERP-Systemen
- Vollständige Audit-Trails und schnelle Erstattung
Die versteckten Kosten manueller Prozesse
Zeitverlust durch Belegsammlung
In vielen Finanzabteilungen entfällt der Großteil der Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten:
- Belegsuche
- Rückfragen
- Dateneingabe
- Nachbearbeitung
Dadurch bleibt weniger Zeit für wertschöpfende Aufgaben wie Analyse, Planung oder Kostenoptimierung.
Fehler und Betrugsrisiken
Manuelle Prozesse erhöhen das Risiko von:
- Eingabefehlern
- Doppelabrechnungen
- fehlenden Belegen
- Verstößen gegen interne Richtlinien
Laut ACFE entstehen erhebliche Schäden durch fehlerhafte oder betrügerische Spesenabrechnungen.
Automatisierte Kontrollen reduzieren diese Risiken deutlich.
Langsame Erstattungen beeinträchtigen die Mitarbeiterzufriedenheit
Wenn Mitarbeitende mehrere Wochen auf die Erstattung von Reisekosten oder Geschäftsausgaben warten müssen, wirkt sich das negativ auf Motivation und Arbeitgeberzufriedenheit aus.
Digitale Prozesse verkürzen diesen Zeitraum häufig auf wenige Tage.
Vorteile moderner Spesenmanagement-Lösungen
Transparenz über Ausgaben in Echtzeit
CFOs erhalten einen aktuellen Überblick über:
- Abteilungen
- Projekte
- Kostenstellen
- Mitarbeiterausgaben
und das bereits vor dem Monatsabschluss.
Automatische Belegerfassung mit OCR und KI
Mitarbeitende fotografieren ihre Belege direkt nach dem Kauf.
Die Software erkennt automatisch:
- Lieferant
- Betrag
- Mehrwertsteuer
- Datum
- Ausgabenkategorie
Einhaltung von Unternehmensrichtlinien
Das System prüft automatisch:
- Ausgabenlimits
- Freigabestufen
- Kostenstellen
- interne Compliance-Vorgaben
Noch bevor eine Erstattung erfolgt.
Automatisierte Freigabeprozesse
Freigaben laufen anhand definierter Regeln ab.
Manager können Ausgaben direkt in einer mobilen App genehmigen.
Integration mit Buchhaltungs- und ERP-Systemen
Genehmigte Ausgaben werden automatisch an:
- DATEV
- SAP
- Microsoft Dynamics
- Oracle
- Sage
- weitere ERP-Systeme
übertragen.
Doppelte Dateneingaben entfallen vollständig.
Zentrale Funktionen einer Spesenmanagement-Plattform
Mobile Belegerfassung
Belege werden unmittelbar nach dem Kauf digital erfasst.
Auch Offline-Nutzung ist möglich.
Automatische Kategorisierung
KI-gestützte Systeme ordnen Ausgaben automatisch den richtigen:
- Kostenstellen
- Projekten
- Konten
- Kategorien
zu.
Unterstützung mehrerer Währungen
Für international tätige Unternehmen ist die automatische Umrechnung von Fremdwährungen essenziell.
Reporting und Analysen
Ausgaben lassen sich nach:
- Abteilung
- Projekt
- Lieferant
- Kategorie
- Zeitraum
analysieren.
Diese Daten unterstützen Budgetplanung und Kostenkontrolle.
Firmenkreditkarten als Schlüssel zur Automatisierung
Besonders effektiv wird Spesenmanagement, wenn Firmenkreditkarten direkt mit der Software verbunden sind.
Der Prozess läuft dann vollständig digital:
- Mitarbeitende bezahlen mit der Firmenkarte
- Die Transaktion erscheint automatisch im System
- Der Beleg wird fotografiert
- Die Zahlung wird automatisch zugeordnet
- Der Manager genehmigt den Vorgang
- Die Buchung erfolgt automatisch
Dadurch entstehen:
- keine verlorenen Belege
- keine manuellen Zuordnungen
- keine Excel-Listen
Was wflow für das Spesenmanagement bietet
wflow verbindet:
- Rechnungen
- Firmenkarten
- Belege
- Genehmigungsprozesse
auf einer zentralen Plattform.
Direkte Bankintegration
Zahlungen werden automatisch mit Belegen und Rechnungen verknüpft.
Mehr als 50 Integrationen
wflow integriert sich unter anderem mit:
- DATEV
- SAP
- Microsoft Dynamics
- Sage
- weiteren ERP- und Buchhaltungssystemen
KI-basierte Datenerfassung
OCR-Technologie extrahiert Daten automatisch aus:
- Rechnungen
- Quittungen
- Reisekostenbelegen
Mobile App
Mitarbeitende können Belege unmittelbar erfassen – auch ohne Internetverbindung.
Typische Herausforderungen werden gelöst
- Fehlende Belege für den Vorsteuerabzug
- Mangelnde Transparenz über Ausgaben
- Hoher manueller Aufwand
- Verzögerte Monatsabschlüsse
Wie wählt man die richtige Spesenmanagement-Software?
Integration mit bestehenden Systemen
Die Lösung sollte sich nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integrieren.
In Deutschland sind insbesondere DATEV-Integrationen oft ein entscheidendes Auswahlkriterium.
Benutzerfreundlichkeit
Nur eine intuitive Lösung wird von Mitarbeitenden tatsächlich genutzt.
Die mobile App sollte deshalb immer getestet werden.
Flexible Freigabeworkflows
Die Software muss unterschiedliche Organisationsstrukturen und Genehmigungsprozesse abbilden können.
GoBD-Konformität und Compliance
Für deutsche Unternehmen sind folgende Aspekte besonders wichtig:
- GoBD-Konformität
- revisionssichere Archivierung
- DSGVO-Konformität
- Nachvollziehbarkeit aller Prozesse
Best Practices für die Einführung
Bestehende Prozesse analysieren
Wo entstehen Verzögerungen?
Welche Teams verursachen die meisten manuellen Schritte?
Unternehmensrichtlinien definieren
Festlegung von:
- Ausgabenlimits
- Freigaberegeln
- Dokumentationspflichten
Pilotprojekt starten
Beginnen Sie mit einer Abteilung oder einem Team.
Mitarbeitende schulen
Der Erfolg hängt maßgeblich von der Akzeptanz im Unternehmen ab.
Prozesse kontinuierlich optimieren
Nach erfolgreichem Pilotprojekt können weitere Bereiche integriert werden:
- Reisekosten
- Kreditkarten
- Projektkosten
- internationale Teams
Spesenmanagement nach Unternehmensgröße
Kleine Unternehmen
Profitieren vor allem von:
- schneller Einführung
- geringem Administrationsaufwand
- mobilen Prozessen
Mittelständische Unternehmen
Benötigen häufig:
- Kostenstellenmanagement
- ERP-Integration
- Genehmigungsworkflows
Großunternehmen
Profitieren von:
- globalen Richtlinien
- Multi-Currency-Funktionen
- komplexen Freigabestrukturen
- zentraler Kostenkontrolle
Die Zukunft des Spesenmanagements
Die nächste Entwicklungsstufe liegt in:
- KI-gestützter Compliance-Prüfung
- automatischer Zuordnung von Kreditkartentransaktionen
- Predictive Analytics
- automatisierter Kostenoptimierung
Finanzabteilungen werden dadurch immer weniger Zeit für Administration und immer mehr Zeit für strategische Aufgaben aufwenden.
✅ Wichtigste Erkenntnisse
- Moderne Spesenmanagement-Software schafft Transparenz über Unternehmensausgaben in Echtzeit.
- Automatisierung reduziert Fehler, beschleunigt Erstattungen und verbessert die Mitarbeiterzufriedenheit.
- ERP- und DATEV-Integrationen eliminieren doppelte Dateneingaben.
- CFOs erhalten jederzeit aktuelle Einblicke statt erst zum Monatsabschluss.
- GoBD-konforme Prozesse werden zunehmend zum Standard in deutschen Unternehmen.
FAQ
Was ist Spesenmanagement-Software?
Spesenmanagement-Software automatisiert die Erfassung, Genehmigung, Buchung und Erstattung von Mitarbeiterausgaben.
Wie funktioniert automatisiertes Spesenmanagement?
Mitarbeitende fotografieren Belege, die Software extrahiert die Daten automatisch, prüft Richtlinien, leitet Freigaben weiter und überträgt die Daten in die Buchhaltung.
Kann Spesenmanagement-Software mit DATEV integriert werden?
Ja. Moderne Lösungen bieten Integrationen mit DATEV sowie zahlreichen ERP-Systemen.
Welche Vorteile bietet automatisiertes Spesenmanagement?
Unternehmen sparen Zeit, reduzieren Fehler, verbessern Compliance und beschleunigen Erstattungsprozesse.
Wie hoch ist der ROI?
Viele Unternehmen reduzieren den administrativen Aufwand um mehrere Dutzend Stunden pro Monat und verbessern gleichzeitig Transparenz und Prozessqualität.
Bereit, die Kontrolle über Ihre Unternehmensausgaben zu übernehmen?
Moderne Spesenmanagement-Plattformen ermöglichen eine schrittweise Transformation ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts.
CTA: Kostenlose Beratung anfordern
Quellen
- Association of Certified Fraud Examiners (ACFE)
- Deloitte CFO Insights
- World Economic Forum – AI in Finance
- GoBD-Richtlinien
- DATEV Dokumentation
Přečtěte si další články
.webp)
7 Schlüsselfunktionen moderner Software zur Digitalisierung der Buchhaltung, die Ihr Unternehmen auf das nächste Level bringen
Bei der Digitalisierung der Buchhaltung geht es nicht nur darum, Papier durch digitale Dokumente zu ersetzen. Der eigentliche Mehrwert liegt in Transparenz, Geschwindigkeit und fundierten Entscheidungen in Echtzeit. Dieser Artikel zeigt sieben zentrale Funktionen moderner Softwarelösungen, die die Effizienz von Finanzabteilungen nachhaltig verbessern – von KI-gestützter Datenerfassung bis hin zu ERP-Integration und Echtzeit-Reporting.
Die Digitalisierung der Buchhaltung bedeutet weit mehr als das Umwandeln von Papierrechnungen in PDF-Dateien. Sie stellt einen grundlegenden Wandel dar, der Zeit spart, Fehler reduziert und CFOs sowie Finanzteams jederzeit Transparenz über die finanzielle Situation des Unternehmens verschafft.
Wenn Sie die Einführung digitaler Buchhaltungsprozesse planen, sollten Sie wissen, welche Funktionen wirklich entscheidend sind. Im Folgenden stellen wir sieben Funktionen vor, auf die moderne Software für die Automatisierung von Finanzprozessen nicht verzichten kann.
Funktion 1: KI-gestützte Datenerfassung aus Rechnungen und Belegen
Was ist das?
Künstliche Intelligenz liest Rechnungen, Quittungen und Verträge automatisch aus und extrahiert relevante Informationen wie Rechnungsnummer, Fälligkeitsdatum, Betrag, Lieferant und Umsatzsteuer.
Warum ist das wichtig?
Erfahrungen aus Kundenprojekten zeigen, dass Buchhalterinnen und Buchhalter bis zu 40 % ihrer Arbeitszeit mit manueller Dateneingabe verbringen. KI-gestützte Lösungen können diesen Aufwand um bis zu 90 % reduzieren.
Praxisbeispiel
Eine Rechnung eines Mobilfunkanbieters geht per E-Mail ein → die KI extrahiert die relevanten Daten → das System gleicht die Rechnung automatisch mit einer Bestellung ab → die Rechnung wird zur Freigabe weitergeleitet → nach Freigabe erfolgt die Übergabe an das ERP-System.
Vorteil von wflow
wflow nutzt moderne OCR-Technologien, die auch handschriftliche Belege und ungewöhnliche Rechnungsformate zuverlässig erkennen. Die Datenerkennungsrate liegt bei über 96 %.
Funktion 2: Automatisierte Rechnungsverarbeitung
Was ist das?
Die Software prüft Rechnungen automatisch mittels 3-Wege-Abgleich (Rechnung, Bestellung und Wareneingang), erkennt Dubletten und weist auf verdächtige Transaktionen hin.
Warum ist das wichtig?
Laut der Association of Certified Fraud Examiners (ACFE) zählen Rechnungsbetrug und fehlerhafte Rechnungsverarbeitung zu den häufigsten Ursachen finanzieller Schäden in Unternehmen. Automatisierte Prozesse reduzieren diese Risiken erheblich.
Praxisbeispiel
Ein Lieferant stellt eine Rechnung über 5.000 € aus → das System prüft, ob eine passende Bestellung vorliegt → der Wareneingang wird abgeglichen → bei Übereinstimmung erfolgt die Freigabe → bei Abweichungen wird ein Hinweis erzeugt.
Geschäftlicher Nutzen
Unternehmen reduzieren Fehlerquoten und Bearbeitungszeiten um 40–50 %. Kunden von wflow berichten von Zeitersparnissen von bis zu 50 %.
Funktion 3: Digitale Dokumentenarchivierung
Was ist das?
Alle Rechnungen, Verträge und Belege werden automatisch in einem sicheren digitalen Archiv gespeichert – inklusive Volltextsuche und qualifizierter Zeitstempel.
Warum ist das wichtig?
Unternehmen müssen steuerlich relevante Dokumente über viele Jahre revisionssicher aufbewahren. Digitale Archivierung gewährleistet Authentizität, Integrität und langfristige Lesbarkeit.
Praxisbeispiel
Sie benötigen eine Lieferantenrechnung aus dem Jahr 2021? Geben Sie den Lieferantennamen oder die Rechnungsnummer ein → das Dokument wird innerhalb weniger Sekunden angezeigt → anschließend kann es heruntergeladen oder an Prüfer weitergegeben werden.
Vorteil von Wflow
wflow bietet ein digitales Archiv mit ISO-27001-Zertifizierung, vollständiger Audit-Trail-Funktion und qualifizierten Zeitstempeln.
Funktion 4: Finanzreporting in Echtzeit
Was ist das?
Ein Dashboard liefert jederzeit aktuelle Informationen zu offenen Rechnungen, Ausgaben und Cashflow-Engpässen.
Warum ist das wichtig?
CFOs benötigen aktuelle Daten – nicht erst nach dem Monatsabschluss. Laut Gartner verfügen Unternehmen mit Echtzeit-Reporting über eine deutlich bessere Kontrolle ihres Cashflows.
Praxisbeispiel
Der CFO öffnet das Dashboard → erkennt 15 offene Rechnungen mit einem Gesamtwert von 450.000 € → drei davon sind überfällig → direkt aus dem System heraus werden weitere Maßnahmen eingeleitet.
Geschäftlicher Nutzen
Echtzeit-Reporting ermöglicht schnellere Entscheidungen, bessere Liquiditätsplanung und mehr Transparenz.
Funktion 5: Mobile Freigabe-Workflows
Was ist das?
Rechnungen, Ausgaben und Bestellungen können jederzeit und von überall über mobile Endgeräte freigegeben werden.
Warum ist das wichtig?
In hybriden Arbeitsmodellen darf die Bearbeitung von Rechnungen nicht davon abhängen, ob sich ein Manager gerade im Büro befindet.
Praxisbeispiel
Ein Mitarbeiter fotografiert einen Reisebeleg → der Vorgesetzte erhält eine Benachrichtigung → prüft den Beleg → erteilt die Freigabe mit einem Klick → die Buchung erfolgt automatisch.
Vorteil von Wflow
Die mobile App von Wflow für iOS und Android unterstützt sogar Offline-Funktionen. Synchronisierung erfolgt automatisch, sobald eine Internetverbindung besteht.
Funktion 6: Nahtlose ERP-Integration
Was ist das?
Die Lösung verbindet sich per API mit bestehenden ERP-Systemen – ohne dass ein Wechsel des ERP erforderlich ist.
Warum ist das wichtig?
Unternehmen möchten bestehende Systeme nicht ersetzen. Eine gute Integration sorgt dafür, dass Daten automatisch zwischen den Anwendungen fließen.
Praxisbeispiel
Eine Rechnung wird in wflow freigegeben → automatisch im ERP verbucht → mit dem digitalen Archiv verknüpft → das Original-PDF bleibt jederzeit verfügbar.
Vorteil von Wflow
Wflow bietet Integrationen zu mehr als 50 ERP-, Buchhaltungs- und Bankensystemen.
Funktion 7: Automatisiertes Ausgabenmanagement
Was ist das?
Mitarbeitende fotografieren Belege per Smartphone. Das System erkennt die Daten automatisch, gleicht sie mit Kreditkartentransaktionen ab und leitet den Vorgang zur Freigabe weiter.
Warum ist das wichtig?
Verlorene Belege, fehlende Freigaben und Excel-Tabellen gehören zu den häufigsten Ursachen für Ineffizienz im Ausgabenmanagement.
Praxisbeispiel
Ein Mitarbeiter bezahlt ein Geschäftsessen mit der Firmenkarte → fotografiert den Beleg → die KI extrahiert die Daten → das System ordnet den Beleg der Kartentransaktion zu → nach Freigabe erfolgt die automatische Verbuchung.
Geschäftlicher Nutzen
Unternehmen sparen monatlich 15–20 Arbeitsstunden und reduzieren Fehlerquoten um bis zu 80 %.
FAQ
Welche Funktionen sind bei Software zur Digitalisierung der Buchhaltung besonders wichtig?
Zu den wichtigsten Funktionen zählen KI-gestützte Datenerfassung, automatisierte Rechnungsverarbeitung, digitale Archivierung, Echtzeit-Reporting, mobile Freigaben, ERP-Integration und automatisiertes Ausgabenmanagement.
Wie verbessert KI die Digitalisierung der Buchhaltung?
KI extrahiert Daten automatisch aus Rechnungen und Belegen, erkennt Auffälligkeiten und reduziert manuelle Arbeit sowie Fehlerquellen erheblich.
Kann Software zur Digitalisierung der Buchhaltung in bestehende Systeme integriert werden?
Ja. Moderne Lösungen bieten API-Schnittstellen und Standardkonnektoren für ERP- und Buchhaltungssysteme, sodass bestehende Systeme weiter genutzt werden können.
.webp)
Digitale Buchhaltung: Der vollständige Leitfaden für moderne CFOs
Digitale Buchhaltung ermöglicht Unternehmen mehr Transparenz, schnellere Entscheidungen und effizientere Finanzprozesse. Moderne Software für digitale Finanzprozesse und Buchhaltungsautomatisierung hilft CFOs dabei, manuelle Tätigkeiten zu reduzieren und Finanzabteilungen schrittweise zu modernisieren – ohne bestehende ERP-Systeme ersetzen zu müssen.
Die Digitalisierung der Finanzabteilung ist längst kein Zukunftsthema mehr. Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren, Kosten transparenter zu steuern und Entscheidungen auf Basis aktueller Daten zu treffen.
Digitale Buchhaltung unterstützt genau diese Ziele. Sie reduziert manuelle Tätigkeiten, verbessert die Qualität finanzieller Daten und schafft die Grundlage für moderne, skalierbare Finanzprozesse.
In diesem Leitfaden erfahren Sie:
- Was digitale Buchhaltung bedeutet
- Welche Vorteile moderne Finanzsoftware bietet
- Welche Funktionen unverzichtbar sind
- Wie Unternehmen Buchhaltungsautomatisierung erfolgreich einführen
- Welche Rolle künstliche Intelligenz künftig spielen wird
Was ist digitale Buchhaltung?
Definition und Grundprinzipien
Digitale Buchhaltung beschreibt den Einsatz digitaler Technologien zur Verarbeitung, Freigabe, Archivierung und Analyse von Finanzdokumenten.
Das Ziel besteht nicht darin, bestehende ERP- oder Buchhaltungssysteme zu ersetzen. Vielmehr werden dokumentenbezogene Prozesse digitalisiert und automatisiert – vom Rechnungseingang bis zur Verbuchung und Archivierung.
Moderne Lösungen verbinden:
- Digitale Rechnungsverarbeitung
- Workflow-Automatisierung
- Dokumentenmanagement
- Reporting
- ERP-Integration
zu einem durchgängigen Finanzprozess.
Digitale Buchhaltung vs. traditionelle Buchhaltung
Die Bausteine moderner digitaler Finanzprozesse
Digitale Buchhaltung basiert auf mehreren Komponenten:
- Automatisierte Rechnungsverarbeitung
- Digitale Archivierung
- Freigabe-Workflows
- ERP- und Finanzsystemintegration
- Echtzeit-Reporting
- Automatisiertes Ausgabenmanagement
Vorteile digitaler Buchhaltung
Mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben
Buchhaltungsautomatisierung reduziert den Aufwand für Datenerfassung und Dokumentenbearbeitung erheblich.
Finanzteams gewinnen Zeit für Analyse, Planung und Steuerung.
Höhere Datenqualität
Automatisierte Prozesse minimieren manuelle Eingabefehler und sorgen für konsistente Daten.
Dadurch verbessern sich Reporting-Qualität und Entscheidungsgrundlagen.
Mehr Transparenz über Ausgaben
Offene Rechnungen, Verbindlichkeiten und Ausgaben werden kontinuierlich sichtbar.
CFOs müssen nicht bis zum Monatsabschluss warten, um finanzielle Entwicklungen zu erkennen.
Schnellere Monats- und Jahresabschlüsse
Durch die laufende Verarbeitung von Dokumenten reduzieren sich Last-Minute-Aufwände bei Abschlüssen erheblich.
Echtzeit-Finanzreporting
Moderne Lösungen ermöglichen Berichte nach:
- Kostenstellen
- Projekten
- Abteilungen
- Gesellschaften
und liefern aktuelle Daten für Planung und Forecasting.
Vollständige Nachvollziehbarkeit
Jeder Bearbeitungsschritt wird dokumentiert.
Dies unterstützt interne Kontrollen, Audits und Compliance-Anforderungen.
Die wichtigsten Funktionen moderner Software für digitale Buchhaltung
Automatisierte Rechnungsverarbeitung
OCR-Technologie und künstliche Intelligenz erfassen Rechnungsdaten automatisch.
Ausgelesen werden beispielsweise:
- Lieferanteninformationen
- Rechnungsnummern
- Beträge
- Fälligkeiten
- Steuerdaten
→ Interner Link: Automatisierte Rechnungsverarbeitung
Digitale Genehmigungsworkflows
Rechnungen werden anhand definierter Regeln automatisch an die zuständigen Personen weitergeleitet.
Genehmigungen können erfolgen:
- nach Betrag
- nach Projekt
- nach Kostenstelle
- nach Verantwortlichkeit
ERP-Integration
Eine moderne Lösung muss bestehende ERP-Systeme erweitern und integrieren.
Typische Integrationen im DACH-Raum:
- SAP
- SAP S/4HANA
- Microsoft Dynamics 365
- Oracle
- DATEV
- Sage
- Diamant Software
Revisionssichere Archivierung
Dokumente werden revisionssicher gespeichert und bleiben jederzeit verfügbar.
→ Interner Link: Digitale Archivierung
Automatisiertes Ausgabenmanagement
Mitarbeitende erfassen Belege per Smartphone, während das System Daten automatisch verarbeitet und den Genehmigungsprozess startet.
→ Interner Link: Ausgabenmanagement
Digitale Buchhaltung erfolgreich einführen
Bestehende Prozesse analysieren
Dokumentieren Sie den Weg einer Rechnung:
- Eingang
- Prüfung
- Freigabe
- Verbuchung
- Archivierung
So werden Engpässe sichtbar.
Die richtige Plattform auswählen
Wichtige Auswahlkriterien:
- ERP-Kompatibilität
- Skalierbarkeit
- Automatisierungsgrad
- Benutzerfreundlichkeit
- Compliance-Funktionen
Pilotprojekt starten
Viele Unternehmen beginnen mit Eingangsrechnungen.
Dadurch lassen sich erste Ergebnisse schnell messen.
Mitarbeitende einbeziehen
Akzeptanz ist entscheidend für den Erfolg digitaler Finanzprozesse.
Kommunizieren Sie Nutzen und Ziele frühzeitig.
Prozesse kontinuierlich erweitern
Nach erfolgreichen Pilotprojekten können weitere Prozesse integriert werden:
- Verträge
- Reisekosten
- Kreditkartenabrechnungen
- Bestellungen
Digitale Buchhaltung nach Unternehmensgröße
Kleine Unternehmen
Profitieren vor allem von:
- schneller Einführung
- geringer IT-Komplexität
- automatisierter Rechnungsverarbeitung
Mittelständische Unternehmen
Benötigen häufig:
- mehrstufige Freigaben
- Kostenstellenmanagement
- ERP-Integration
Konzerne und internationale Unternehmen
Benötigen:
- komplexe Workflow-Strukturen
- Multi-Entity-Funktionen
- globale Compliance
- hohe Skalierbarkeit
Compliance, GoBD und Transparenz
Für Unternehmen im DACH-Raum spielen regulatorische Anforderungen eine zentrale Rolle.
Digitale Finanzprozesse unterstützen:
GoBD-Konformität
Die Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit von Dokumenten ist ein zentraler Bestandteil ordnungsgemäßer Buchführung.
DSGVO-Anforderungen
Digitale Lösungen ermöglichen kontrollierte Zugriffe, Verschlüsselung und sichere Datenhaltung.
Audit-Sicherheit
Durch vollständige Audit-Trails können Unternehmen jederzeit nachvollziehen:
- wer ein Dokument bearbeitet hat,
- wann Änderungen vorgenommen wurden,
- welche Version verwendet wurde.
Die Zukunft der Finanzfunktion: KI und Automatisierung
Die nächste Entwicklungsstufe digitaler Buchhaltung wird durch künstliche Intelligenz geprägt.
Künftige Systeme werden:
- Anomalien automatisch erkennen
- Liquiditätsrisiken vorhersagen
- Genehmigungen intelligent steuern
- Prognosen erstellen
- Handlungsempfehlungen liefern
Die Rolle der Finanzabteilung entwickelt sich dadurch weiter – weg von administrativen Tätigkeiten hin zu einer strategischen Funktion innerhalb des Unternehmens.
FAQ
Was ist digitale Buchhaltung?
Digitale Buchhaltung nutzt digitale Technologien zur Verarbeitung, Freigabe, Archivierung und Analyse von Finanzdokumenten.
Ersetzt digitale Buchhaltung mein ERP-System?
Nein. Moderne Lösungen ergänzen bestehende ERP- und Buchhaltungssysteme und automatisieren dokumentenbezogene Prozesse.
Welche Vorteile bietet Buchhaltungsautomatisierung?
Weniger manuelle Arbeit, höhere Datenqualität, schnellere Abschlüsse und bessere Transparenz.
Ist digitale Buchhaltung sicher?
Ja. Moderne Systeme bieten Verschlüsselung, Rollenrechte, Audit-Trails und revisionssichere Archivierung.
Welche Unternehmen profitieren am meisten?
Unternehmen jeder Größe profitieren. Der Nutzen steigt jedoch besonders bei hohem Rechnungsvolumen und komplexen Freigabeprozessen.
.webp)
Was ist eine E-Rechnung – und was nicht?
Wie funktioniert E-Invoicing in der Praxis? Warum bremsen PDF-Rechnungen Ihre Prozesse aus? Und wie können Unternehmen Rechnungsinformationen in strukturierte Daten verwandeln, die Systeme automatisch verarbeiten? Erfahren Sie, ob Ihr Unternehmen seine Finanzprozesse wirklich digitalisiert hat – oder lediglich Papier durch PDF-Dateien ersetzt hat.
Was ist eine E-Rechnung – und was nicht?
E-Invoicing beschreibt nicht das Aussehen einer Rechnung.
Es beschreibt, wie Rechnungsdaten zwischen Systemen ausgetauscht werden, ohne dass Menschen Informationen lesen, kopieren oder manuell erfassen müssen.
Viele Unternehmen sind überzeugt, ihre Finanzprozesse bereits digitalisiert zu haben. Rechnungen kommen per E-Mail, Dokumente werden in der Cloud gespeichert und OCR-Systeme extrahieren Informationen aus PDF-Dateien.
Aus Sicht moderner Finanzprozesse ist das jedoch häufig nur eine schnellere Version von Papier.
Gerade in Deutschland gewinnt dieses Thema durch die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung im B2B-Bereich zunehmend an Bedeutung.
Was ist elektronische Rechnungsstellung (E-Invoicing)?
Eine E-Rechnung besteht aus strukturierten, maschinenlesbaren Daten und nicht primär aus einem Dokument für Menschen.
Viele Unternehmen glauben, dass sie bereits elektronisch fakturieren, wenn Rechnungen gescannt oder mittels OCR verarbeitet werden. Tatsächlich wird dadurch lediglich ein analoger Prozess digitalisiert.
Echte Automatisierung beginnt erst dann, wenn Rechnungsdaten in einem strukturierten Format wie XML oder UBL erzeugt und automatisch vom ERP-System des Lieferanten in das Finanzsystem des Empfängers übertragen werden.
Konnektivität und Interoperabilität sind heute entscheidende Voraussetzungen für moderne Finanzprozesse.
Was bedeutet Interoperabilität?
Interoperabilität beschreibt die Fähigkeit unterschiedlicher Systeme, Daten automatisch und in Echtzeit auszutauschen.
Ohne Interoperabilität bleibt Automatisierung begrenzt.
Der zentrale Unterschied zwischen einer PDF-Rechnung und einer E-Rechnung ist einfach:
Eine E-Rechnung enthält strukturierte Daten, die Systeme unmittelbar verarbeiten können.
Eine PDF-Datei ist lediglich ein Dokument.
Eine E-Rechnung ist eine Datennachricht.
Warum PDF-Rechnungen keine E-Rechnungen sind
PDF-Rechnungen wirken digital, sind aber lediglich Papier in einem anderen Format.
ERP- und Finanzsysteme können PDF-Inhalte nicht zuverlässig verarbeiten, ohne dass eine zusätzliche Verarbeitungsschicht eingesetzt wird – beispielsweise OCR oder manuelle Datenerfassung.
Dadurch entsteht weiterhin ein kostspieliger und fehleranfälliger Schritt zwischen Rechnungseingang und Verarbeitung.
Studien in ganz Europa zeigen, dass die Verarbeitung strukturierter elektronischer Rechnungen deutlich günstiger ist als die Verarbeitung von PDFs.
Der Unterschied liegt nicht darin, ob eine Rechnung digital ist.
Der Unterschied liegt darin, ob sie automatisch verarbeitet werden kann.
Die versteckten Kosten von PDF-Prozessen
Viele Unternehmen betrachten PDFs als digitale Dokumente.
Aus Sicht moderner Finanzprozesse ist eine PDF-Datei jedoch letztlich ein Bild eines Dokuments, das für Menschen und nicht für Maschinen erstellt wurde.
Mit steigenden Rechnungsvolumina geraten Finanzteams zunehmend unter Druck. OCR verbessert zwar die Effizienz, beseitigt jedoch nicht das eigentliche Problem:
Die Rechnung wurde nie als strukturierter Datensatz erstellt.
Wie E-Invoicing in der Praxis funktioniert
Der Prozess beginnt bereits bei der Erstellung der Rechnung im ERP- oder Finanzsystem.
Anstatt als Anhang einer E-Mail verschickt zu werden, wird die Rechnung direkt zwischen Systemen über standardisierte Formate und Netzwerke übertragen.
Vor dem Versand erfolgen automatische Prüfungen:
- Vollständigkeit der Daten
- Korrektheit steuerlicher Angaben
- Vorhandensein aller Pflichtfelder
- Einhaltung des Rechnungsformats
Werden Fehler erkannt, kann die Rechnung korrigiert werden, bevor sie den Empfänger erreicht.
Nach erfolgreicher Validierung wird die Rechnung sofort zugestellt und steht für die automatische Weiterverarbeitung bereit.
Anschließend folgen Freigabeprozesse, Buchhaltung und Workflow-Automatisierung.
Digitalisierung ist nicht Automatisierung
Viele Unternehmen verwechseln Digitalisierung mit Automatisierung.
Digitalisierung bedeutet, dass Dokumente elektronisch vorliegen.
Automatisierung bedeutet, dass Systeme direkt mit strukturierten Daten arbeiten und Dokumente als Zwischenschritt verschwinden.
Dieser Unterschied wird besonders wichtig, sobald Unternehmen wachsen.
Digitale Prozesse benötigen weiterhin menschliche Eingriffe.
Automatisierte Prozesse nicht.
Häufige Fehler bei der Einführung von E-Invoicing
OCR als Endziel betrachten
OCR ist eine wertvolle Technologie.
Sie existiert jedoch nur deshalb, weil Rechnungen ursprünglich nicht als strukturierte Daten erstellt wurden.
OCR behandelt das Symptom, nicht die Ursache.
Einzelne Aufgaben statt Prozesse automatisieren
Viele Unternehmen automatisieren lediglich die Erfassung von Rechnungen.
Freigaben, Buchungen und Abstimmungen erfolgen jedoch weiterhin manuell.
Das führt zu isolierten Effizienzgewinnen statt zu einer echten Prozessoptimierung.
Auf gesetzliche Verpflichtungen warten
Viele Unternehmen verschieben E-Invoicing-Projekte, bis regulatorische Vorgaben sie dazu zwingen.
In Deutschland ist dies inzwischen ein riskanter Ansatz.
Mit dem Wachstumschancengesetz wurde die Grundlage für die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung im B2B-Bereich geschaffen. Unternehmen müssen bereits heute elektronische Rechnungen empfangen können, weitere Verpflichtungen folgen schrittweise.
Wer frühzeitig handelt, gewinnt Zeit für Prozessoptimierung und Systemintegration.
Was sind PEPPOL, XRechnung und ZUGFeRD?
PEPPOL
PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online) ist ein internationales Netzwerk für den sicheren Austausch elektronischer Geschäftsdokumente.
PEPPOL dient gleichzeitig als:
- gemeinsamer Standard
- sicheres Übertragungsnetzwerk
XRechnung
XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen im öffentlichen Sektor und basiert auf der europäischen Norm EN 16931.
ZUGFeRD
ZUGFeRD kombiniert eine lesbare PDF-Rechnung mit strukturierten XML-Daten und ermöglicht so sowohl die menschliche als auch die maschinelle Verarbeitung.
Wann lohnt sich E-Invoicing?
E-Invoicing wird besonders wertvoll, wenn Unternehmenswachstum zu operativen Engpässen führt.
Typische Anzeichen sind:
- steigende Rechnungsvolumina
- mehr Freigabestufen
- verzögerte Monatsabschlüsse
- wachsende Lieferantennetzwerke
- steigende Verwaltungskosten
In diesen Situationen liegt das Problem meist nicht beim Finanzteam.
Das Problem liegt im Prozess.
Die Rolle von ViDA
Die europäische Initiative VAT in the Digital Age (ViDA) wird die Digitalisierung steuerlicher Prozesse weiter beschleunigen.
Ziel ist es, den Datenaustausch zwischen Unternehmen und Behörden stärker zu standardisieren und elektronische Rechnungen europaweit zu etablieren.
Für Unternehmen bedeutet das:
- mehr Transparenz
- schnellere Prozesse
- weniger manuelle Tätigkeiten
- höhere Datenqualität
E-Invoicing wird damit von einer Effizienzmaßnahme zunehmend zu einer strategischen Notwendigkeit.
FAQ
Was ist E-Invoicing?
E-Invoicing ist der Austausch von Rechnungen als strukturierte elektronische Daten, die Systeme automatisch verarbeiten können.
Wie funktioniert elektronische Rechnungsstellung?
Rechnungsdaten werden in einem strukturierten Format direkt zwischen Systemen übertragen, automatisch validiert und ohne manuelle Erfassung verarbeitet.
Ist OCR dasselbe wie E-Invoicing?
Nein.
OCR wandelt Informationen aus Dokumenten in Daten um. E-Invoicing erstellt strukturierte Daten bereits beim Entstehen der Rechnung.
Was ist PEPPOL?
PEPPOL ist ein internationales Netzwerk und Standard für den sicheren Austausch elektronischer Geschäftsdokumente.
Wird E-Invoicing in Deutschland verpflichtend?
Ja. Deutschland führt die elektronische Rechnungsstellung im B2B-Bereich schrittweise ein. Unternehmen sollten sich frühzeitig auf die kommenden Anforderungen vorbereiten.
Bereit für den nächsten Schritt?
Erfahren Sie, wie strukturierte Rechnungsdaten, automatisierte Workflows und moderne Finanzplattformen Unternehmen dabei helfen, über PDF-Prozesse hinauszugehen und sich auf die Zukunft der Finanzprozesse vorzubereiten.
CTA: Demo mit wflow vereinbaren
Quellen
- Bundesministerium der Finanzen (BMF)
- Wachstumschancengesetz
- Europäische Kommission – VAT in the Digital Age (ViDA)
- OpenPeppol
- EN 16931 Standard
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Kostenmanagement in Unternehmen, digitale Buchhaltung und Genehmigungsprozesse im Unternehmen.
Ja, es stehen eine kostenlose Testversion sowie eine personalisierte Demo zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Vertriebsteam und testen Sie Wflow 14 Tage kostenlos →
Nein, das müssen Sie nicht. Ihr bestehendes Buchhaltungssystem lässt sich über vorgefertigte Integrationen oder eine offene API mit Wflow verbinden. Überzeugen Sie sich von der einfachen Integration und vereinbaren Sie eine kostenlose 14-tägige Demo. →
Laden Sie Ihre Belege einfach über die mobile App, per E-Mail oder über die Weboberfläche in Wflow hoch. Die KI extrahiert automatisch die Daten, die Dokumente durchlaufen den Freigabeprozess und werden anschließend verbucht und sicher archiviert. Schnell, präzise und ohne unnötigen Verwaltungsaufwand. Testen Sie Wflow noch heute. →
Der Profi-Tarif beginnt bei 449 CZK und der Business-Tarif bei 799 CZK pro Nutzer und Monat. Für individuelle Anforderungen steht zudem eine maßgeschneiderte Enterprise-Lösung zur Verfügung. Sehen Sie sich die Preise an und vereinbaren Sie eine Demo. →
Mehr als 8.000 Unternehmen bewältigen ihre Finanzen bereits ohne Chaos.
Lindt schätzt die geringe Fehlerquote und die Zeitersparnis
„Die mobile App von Wflow ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, Rechnungen freizugeben. Besonders schätze ich, dass ich für jede Transaktion nicht erst meinen Computer einschalten muss – ein paar Klicks in der App genügen und alles ist erledigt.“
Shoptet führte mit Wflow seine ersten KI-gestützten internen Prozesse ein
„Heute verarbeiten wir alle eingehenden Belege digital – von der Freigabe bis zur Übergabe an unsere externe Buchhaltung. Wflow hat uns geholfen, den gesamten Prozess zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und eine solide Grundlage für weitere Automatisierung zu schaffen.“












.png)



